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Grillen mit Holzkohle - Tipps & Tricks

Endlich geht es wieder los: die Grillsaison startet durch. Wenn auch Sie sich fragen, welche Grillkohle für deinen Zweck die Beste ist und wie man sie am besten zum Glühen bringst, sind Sie hier genau richtig: Wir geben Tipps und Tricks zum Thema Grillkohle und zeigen, wie beim nächsten Barbecue garantiert nichts schief geht.

Holzkohle oder Briketts?

Eine Alternative zu klassischer Holzkohle sind Grillbriketts, die aus einer Mischung feinster Holzkohlepartikel, Wasser sowie Lebensmittelbindemittel fest verpresst werden.

Ob der Einsatz von Holzkohle oder aber Briketts lohnender ist, hängt davon ab, was gegrillt werden soll. Bei Grillgut, das nur kurz und bei hoher Temperatur gebraten wird, beispielsweise Steaks, sollte man zu Holzkohle greifen. Diese brennt sehr heiß und speichert die Hitze für ein bis zwei Stunden. Holzkohle ist außerdem die richtige Wahl für alle, die auf leckere Grillaromen und Brandings stehen.

Sogenannte "Longjobs" wie etwa Pulled Pork – also Grillgerichte, die über mehrere Stunden auf dem Grill garen müssen – gelingen besonders gut mit Holzkohlebriketts. Das liegt daran, dass die Briketts gleichmäßig und langsam abbrennen und sich gut im niedrigen Temperaturbereich einregeln lassen. Man erreicht Temperaturen zwischen 100 und 200 Grad – gleichzeitig beträgt die Brenndauer unter guten Bedingungen drei bis vier Stunden. Mit dem Einsatz relativ weniger Briketts ist es also möglich, über längere Zeit zu grillen.

Ein weiterer Vorteil der Briketts ist, dass sie sich dank ihrer einheitlichen Größe sehr gut gleichmäßig auf der Grillfläche verteilen lassen – was sehr hilfreich ist, wenn man etwa im Minionring grillen möchtest. Außerdem nehmen sie weniger Platz weg als Holzkohle.

Der richtige Grillanzünder für Holzkohle

Während Holzkohle und Holzkohlebriketts früher häufig mit Grillbeschleunigern wie Spiritus oder Paraffin angezündet wurden, gibt es heute bessere Methoden, ein Grillfeuer zu entfachen.

Gesünder gelingt das Anzünden der Kohle mit anderen Lösungen, beispielsweise umweltfreundlichen Varianten wie Pinienholz, Hobelspänen oder Sägemehl. Verkauft werden sowohl feste Grillanzünder als auch solche in Gelform. Insbesondere feste Anzünder benötigen häufig etwas Wind, um die Kohle anzuheizen. Hierfür kommen verschiedene Hilfsmittel wie ein Föhn oder ein Fächer in Frage. Die Grillanzünder sollten vollständig verbrannt sein, bevor man sein Grillgut auf den Grill legt.

Was ist beim Anzünden von Briketts anders? Holzkohlebriketts sind vergleichsweise schwer zu entzünden – dafür haben sie eine längere Brenndauer als Holzkohle.

Helfen kann ein sogenannter Anzündkamin, der sich den Kamineffekt zu Nutze macht und im Handel schon für 10 Euro erhältlich ist. Befüllt mit Grillbriketts, wird er von unten durch einen Grillanzünder befeuert. Besonders empfehlenswert sind hierfür Produkte aus Holzfasern oder Holzspänen, die keine Gerüche und Geschmäcker ans Grillgut abgeben.

Grillmethoden mit Holzkohle

Während beim direkten Grillen mit Holzkohle das Grillgut direkt über den glühenden Kohlen beziehungsweise Briketts platziert wird, damit möglichst viel Hitze ans Fleisch kommt, ist es durch die gezielte Anordnung der Kohle möglich, die Hitze im Grill zu steuern und Bereiche zu schaffen, in denen die Hitze nur indirekt wirkt. Folgende Tipps und Tricks ermöglichen Ihnen, Ihren Grill in verschiedene Temperaturzonen aufzuteilen:

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Grafik © Weber-Stephen Deutschland


Zwei-Zonen-Glut
Bei dieser Methode bedeckt man nur etwa zwei Drittel des Kohlerosts mit Kohle. Diese Zone nutzt man, um scharf anzugrillen. Danach geht es für das Grillgut zum Garen in die indirekte Zone. Die Zwei-Zonen-Glut eignet sich für Grillgut, das kurze Hitze braucht und nicht stundenlang auf dem Grill bleibt.

Drei-Zonen-Glut
Die Drei-Zonen-Glut ermöglicht noch größere Flexibilität beim Grillen. Dafür füllt man ein Drittel des Grills mit zwei bis drei Schichten Holzkohle oder Kohlebriketts, das mittlere Drittel nur noch mit einer Schicht. So entstehen drei Hitzezonen mit direkter starke Hitze, direkter mittlerer Hitze und indirekter Hitze.

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Grafik © Weber-Stephen Deutschland

Eine Abwandlung dieser Variante ist die Geteilte Drei-Zonen Glut, bei der das linke und rechte Drittel des Grills mit Glut bedeckt wird und die Mitte frei bleibt. So entstehen zwei Zonen mit direkter starker, mittlerer oder niedriger Hitze an den Seiten und eine Zone mit indirekter Hitze in der Mitte. Extra-Tipp: Eine Tropfschale zwischen die beiden Kohlehaufen fängt herabtropfendes Fett auf. Wenn Sie diese mit Wasser füllen, muss man weniger oft Holzkohle nachlegen, um die Hitze konstant zu halten. Das Wasser nimmt nicht nur die Hitze auf, sondern gibt sie auch wieder ab.

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Grafik © Weber-Stephen Deutschland

Glutring / Ring of fire
Beim Glutring, auch Minionring genannt, ordnet man die Kohle kreisförmig am Rand des Kohlerosts an und lässt die Mitte frei. Diese Methode eignet sich insbesondere für große, langsam garende Grillgerichte wie Hähnchen, Spareribs oder Bratenstücke.

Bullauge / Bulls Eye
Gegenteilig zum Glutring wird die gesamte Kohle beim Bullauge in der Mitte des Kohlerosts aufgehäuft; die Ränder hingegen bleiben frei. So entstehen ein kleiner direkter Bereich und ein großer indirekter Bereich. Das Bullauge ist insbesondere für langsames Grillen kleinerer Stücke geeignet.

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